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Novigrad |
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Das Gebiet der heutigen Stadt Novigrad war bereits zur antiken Zeit besiedelt, wovon zahlreiche Funde zeugen. In den schriftlichen Urkunden wird im 7. Jh. Novigrad als Neapolis erwähnt, bzw. im 9. Jh. als Civitas nova und seit dem 12. Jh. in kirchlichen Quellen als Emona, Emonia, Aemonia.
Als Bistum (vom 5. bzw. 6.Jh. bis zum Jahr 1831) hatte es durch seine Bischöfe als Suffragane der Aquileia/Grado-Erzbischöfe die Jurisdiktion über das Begiet gehabt, welches sich im Norden zum Fluß Dragonja erstreckte, sowie südöstlich bis zum Mirna-Fluß.
Dank seiner Lage auf einer kleinen Halbinsel sowie wegen des fruchtbaren Hinterlandes stand Novigrad allzuoft im Schnittpunkt bewegter historischer Ereignisse. Ihre Wiedergeburt erlebte die Stadt im 8. und 9. Jahrhundert, als sie Sitz des Frankenfürsten Ivan wurde und zugleich zum Ausgangspunkt der aufkommenden Feudalisierung, womit sie die europäische Kulturbühne besteigt. Wegen der häufigen Kriege und der ansteckenden Krankheiten macht die Stadt zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert eine Stagnation durch als sie fast verödete.
Im Zuge des Wechsels der Byzantinischen (6, 7. Jh.), der fränkischen (8, 9. Jh.), der deutschen (10. bis 12. Jh.), der venzianischen (1270-1797), der napolitanischen (1805-1813), der östereichisch-ungarischen (1814-1918) und der italienischen (1918-1943) Verwaltung hat sich Novigrad den gegebenen Umständen jeweils angepasst. Jede Zeit hinterließ ihre stummen Zeugen.